Eine Terrasse überdachen

Eine Terrasse ist eine tolle Sache, leider ist sie nur bei gutem Wetter zu nutzen. Es geht aber auch anders, wenn sie beispielsweise überdacht wird. Dazu sind nicht immer teure Firmen nötig, denn roof-terrace-790426_640mit etwas handwerklichem Geschick, kann das Unternehmen auch gut alleine gestartet werden. Im Vorfeld gibt es allerdings einige Dinge abzuklären, das geht beim bevorzugten Material los und hört beim Holzschutz auf, sofern welches verbaut werden soll. Drei wichtige Fragen sind zu klären, bevor das ganze Projekt beginnen kann, die beziehen sich auch die Bedachung selber und woraus sie bestehen soll. Wie soll das Tragwerk aussehen und welches Fundament ist geeignet?

Bevor losgelegt wird, ist es aber wichtig, dass sich informiert wird, ob es in dem betreffenden Bundesland irgendwelche Vorgaben gibt. Das betrifft insbesondere die Grundfläche, die Tiefe und die Höhe. Ein Anruf bei der Bauaufsichtsbehörde kann aber Licht ins Dunkel bringen und es gibt später auch keinen Ärger.

Welches Material soll es sein?

Hierbei ist ausschlaggebend, ob das Dach lichtdurchlässig sein soll oder lieber abgedunkelt. Für Letzteres kommen Dachziegel oder Blechtafeln in Betracht. Üblich ist es jedoch, dass ein Terrassendach aus Glas oder Kunststoff gebaut wird. Unterkonstruktionen können, müssen aber nicht zwangsläufig aus Holz, denn auch Metall ist ein Werkstoff, der hierbei häufig eingesetzt wird. Ein Tipp am Rande: Ein Dach aus Kunststoff, ist nicht nur sehr robust, es ist zudem auch langlebiger und witterungsbeständiger.

Das Tragwerk ist um einiges schwieriger, denn hierzu muss im besten Fall eine Statik vorliegen. Das Dach muss schließlich nicht nur Herbststürme unversehrt überstehen, sondern im Winter vielleicht auch Schneelasten aushalten können. Ein Statiker kann bei diesen Fragen aber gut weiterhelfen und erklärt, was es mit Eigenlast, Schneelast und Festigkeitsklasse auf sich hat. Wurde sich für Holz entschieden, sind im Baumarkt verschiedene Möglichkeiten zum Zusammenbau zu erstehen. Es gibt zum ersten eine Konstruktionsvollholz Variante oder Bettschichtholz. Bei beiden Methoden muss allerdings zu Holzschutz gegriffen werden, dieser sollte auch nach dem Aufbau alle zwei Jahre erneuert werden.

Das Fundament

In der Regel wird für eine Terrassenüberdachung immer Beton als Fundament gewählt. Jeder einigermaßen versierte Heimwerker kann Beton an mischen, auch wenn es nur nach Packungsangaben sein soll. Dazu gehören dann aber auch Pfostenträger, die nicht nur das gesamte Tragwerk stabilisieren, sondern auch dafür sorgen, dass Holz und Boden nicht zusammen kommen, denn so kann verhindert werden, dass das Holz zu viel Feuchtigkeit bekommt und das in wenigen Jahren dann der Einbruch droht.